Man kann in die Tiere nichts hineinprügel, aber man kann manches aus ihnen herausstreicheln. Astrid Lindgren
Hallo,
mein Name ist Sabine Erfurt. Ich las einmal ein Buch, in dem in etwa sinngemäß stand:
" Ich verstehe nicht, warum ich meinem Hund, den ich über alles liebe, bei der Erziehung schmerzen zufügen soll, in dem ich ihm so fest an der Leine reiße das er sich bald das Genick bricht oder ihm ein Stachelhalsband anziehe das beim kleinsten Zug tief ins Fleisch einschneidet und manchmal noch Schlimmeres. Nein, ich denke es muss auch anders gehen."
Das hat mich bis heute tief bewegt und meine Einstellung zur Hundeerziehung grundlegend geändert. Unser Hund Karo hat noch die alten Erziehungsmethoden ertragen müssen. Wir waren mit ihm auf einem Hundeplatz wo mit Leinenruck und Dominanz gearbeitet wurde. Die Methode hatte Erfolg, solange wir auf dem Hundeplatz mit ihm waren. Heute wundert es mich nicht mehr, dass ich, sobald wir den Platz verließen, keine Kontrolle mehr über unseren Hund hatte und ich ihm ständig über die Felder hinterher rannte um ihn wieder einzufangen. Die Motivation zu mir zu kommen war gleich Null, wozu auch, nur um wieder dominant angeschnauzt oder an der Leine neben mir hergezerrt zu werden.
Heute hat Karo sich von dieser Zeit "der Unwissenheit" wieder erholt. Er genießt als alter, fast tauber und blinder Hund sein Rentnerdasein. Seine nachfolge hat Paula, ein ehemaliger Straßenhund aus Rumänien angetreten, die mit positiver Bestärkung, Motivation, Geduld und Konsequenz erzogen wird. Und der Erfolg spricht für sich.
Ich würde mich sehr freuen, wenn auch Sie diese positive Erfahrung mit Ihrem vierbeinigen Partner machen möchten und würde Ihnen gerne dabei helfen.